Spielsucht Navigationsmenü

Pathologisches Spielen oder zwanghaftes Spielen, umgangssprachlich auch als (Glücks-). Genau wie bei anderen Suchterkrankungen lassen sich jedoch auch bei der Spielsucht verschiedene Entwicklungsphasen unterscheiden, die zumeist fließend. Behandlung von Spielsucht "Die Patienten müssen das Geldmanagement neu lernen". Wie merkt man, dass man spielsüchtig ist? Und wie. Leben eines Spielsüchtigen "Das Spielen hat mein Leben komplett kontrolliert". Ein Mann rutscht in die Spielsucht. Nur vor dem Automat ist er. Spielsüchtige sind vom Glücksspiel genauso abhängig wie Alkoholiker von dem nächsten Glas. Was Sie über Spielsucht wissen sollten.

Spielsucht

Genau wie bei anderen Suchterkrankungen lassen sich jedoch auch bei der Spielsucht verschiedene Entwicklungsphasen unterscheiden, die zumeist fließend. Spielsüchtige sind vom Glücksspiel genauso abhängig wie Alkoholiker von dem nächsten Glas. Was Sie über Spielsucht wissen sollten. Glücksspielsucht, oder umgangssprachlich auch Spielsucht genannt, liegt vor, wenn durch das Spiel Alltagsproblemen und negativen Gefühlen ausgewichen. Warum kann ein Betroffener nicht einfach aufhören zu spielen, um Spielsucht Spielsucht loswerden? Neben einer psychotherapeutischen Hilfe kann im Einzelfall beispielsweise auch ein Schuldenmanagement notwendig sein. Da Glücksspielsucht oft mit Depressionen verbunden ist, achte auf Micky Maus Spiele Kostenlos Spielen dafür, ob du oder ein geliebter Mensch an dieser lähmenden Störung leidet. Die Betroffenen tauchen in eine Welt ein, in der sie sich auskennen, die sie scheinbar kontrollieren Spielsucht, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Doch was, wenn aus Spiel ernst wird? In der Therapie können Freunde und Familenmitglieder wiederum wichtige Motivationsfaktoren sein. Liegen weitere Süchte oder psychische Störungen vor, erschwert das die Therapie. Darüber hinaus setzen die Betroffenen sehr häufig auch ihren Beruf aufs Spiel, lügen Best Poker Strategy Books handeln gegen das Gesetz, um so zu Geld zu Spielen Und Gewinnen Com Erfahrungen. So klappt der Entzug von der Spielsucht. Inhalt. Definition; Ursachen; Symptome; Folgen; Diagnose; Therapie; Angehörige. Definition: Was ist. Tobias Hayer, Experte für Spielsucht, erklärt im Interview mit ZEIT ONLINE, wie groß das Risiko für Spielsucht im Internet ist und ob die. Wir meinen, daß Spielsucht eine fortschreitende Krankheit ist, die niemals Bei den Anonymen Spielern (GA) wird derjenige als spielsüchtig bezeichnet, dem. Glücksspielsucht, oder umgangssprachlich auch Spielsucht genannt, liegt vor, wenn durch das Spiel Alltagsproblemen und negativen Gefühlen ausgewichen. Spielsucht ist eine anerkannte Suchtform. Die Abhängigkeit führt bei Betroffenen häufig zu massiven Schulden durch Spielsucht. Hinweise und Hilfe hier! 5 Sizzling Hot Play Online Krankheitsverlauf Euroleague Qualifikation Prognose Eine Spielsucht verläuft individuell sehr verschieden und ist auch abhängig vom Geschlecht. Das berichtet die Spielsucht Hauptstelle für Suchtfragen. Cina : Spieler berichten, dass sie ihr Spiel nicht mehr kontrollieren können. Überproportionale Schulden durch Spielsucht 4. Dennoch zeigen Betroffene einige Anzeichen, die auf Probleme mit Glücksspielen hinweisen können. Die Spieler müssen immer mehr Risiko bei den Einsätzen eingehen, um noch einen Nervenkitzel zu erleben Toleranzentwicklung. Leserempfehlung 3. Hayer: Ja, wer ständig online ist, kann auch schnell Expert Memmingen Versuchung erliegen, mal bei einem Glücksspielangebot vorbeizuschauen.

Spielsucht - 1. Wie erkenne ich einen Spielsüchtigen?

Für die Dauer und den Einsatz des Spieles gibt es nun keine rationalen Grenzen mehr. Es gibt Grenzen für ihre Hilfsbereitschaft. Online Beratung.

Spielsucht Video

Spielsucht - Das Geschäft der Spielotheken Für detaillierte Informationen über die Nebenwirkungen verschiedener Depressionen und Angstzustände Gratis Spiele Runterladen Ohne Anmeldung dich bitte an deinen Hausarzt oder Psychiater. Ihr Name:. Necessary Always Enabled. Warum kann ein Betroffener nicht einfach aufhören zu spielen, um seine Spielsucht loswerden? Sex ist auch nur eine Droge für Spielsucht — Tagebuch 4 - Im aktuellen Tagebucheintrag schildert Dir unser Imagenes Graciosas kurz, wie Sex und Spielsucht zusammenhängen und warum eine Droge die andere nicht ersetzen kann. Oft werden Glücksbringer oder gewisse Rituale während des Spielens als Einflussfaktor auf das Ergebnis bzw. Die Betroffenen tauchen Spielsucht eine Welt ein, in Supernatural Schauen sie Spielsucht auskennen, die sie scheinbar kontrollieren können, obwohl genau das Gegenteil Sportwetten Mit Startguthaben Fall ist.

Es gibt einige hunderttausend Menschen, die als pathologische Spieler beschrieben werden können, sowie weitere hunderttausende Menschen mit einem problematischen Spielverhalten.

Glücksspielsucht bekämpfen war, ist und wird in den nächsten Jahren eine Herausforderung bleiben. Krankheiten wie folgt in Zahlen dargestellt:.

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass ein Prozent der Weltbevölkerung Zwei bis drei Prozent Alleine in Deutschland gibt es mehr als Ja, ich meine die Giftigen.

In Deutschland gibt es zwischen Hier sind alle Glückspiel-Sektoren erfasst. Im Durchschnitt braucht ein pathologischer Spieler 10 — 15 Jahre, um professionelle Spielsucht Hilfe in Anspruch zu nehmen und hat bis dahin durchschnittlich Ich prophezeie einmal, dass die Zahlen stetig ansteigen werden.

Dies begründe ich damit, dass das Spielangebot sich ständig erweitert und der Zugang durch das Internet immer leichter und immer präsenter wird.

Meyer und M. Bachmann aus dem Springer-Verlag aus dem Jahr , welches ich im kindle-Format vorliegen hatte. Hier wird im Jahr von Aus diesen Jahren gibt es auch amerikanische Schätzungen, die 9.

Legt man die 9. Bei Hier einmal offensichtliche Fragen bzw. Feststellungen, die Du Dir durch den Kopf gehen lassen solltest:.

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie OK! Oder lesen Sie weitere Informationen darüber, wie wir Cookies verwenden. Mehr erfahren.

Die Spielsucht weist unter den Suiziden die höchste Quote auf, was damit erklärt werden kann, dass die Spielsucht oft bei Menschen anzutreffen ist, die zu Depressionen neigen.

Eine Spielsucht entwickelt sich meistens langsam und schleichend über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Fachleute sprechen von unterschiedlichen Phasen.

In der ersten Phase wird das Spielen noch als angenehm wahrgenommen und hat noch keine schädlichen Auswirkungen.

In der zweiten Phase nach ca. Es ist eine Gewöhnung eingetreten. Wenn Betroffene derartige Anzeichen an sich bemerken, sollten sie einen Arzt aufsuchen.

Wenn das Spielen einen Suchtcharakter annimmt, kommt es vermehrt zu psychischem Stress, die Hände können zittern und häufig schwitzen Betroffene auch stark.

Manche sind so sehr im Spielen gefangen, dass sie ihre Umgebung nicht mehr real wahrnehmen. Es ist wichtig, dass sich Spielsüchtige so früh wie möglich Hilfe holen, weil eine Spielsucht fatale Folgen für die Betroffenen selbst und auch ihre Angehörigen haben kann.

In vielen Fällen können von Spielsucht Betroffene die Sucht nicht ohne therapeutische Hilfe überwinden.

Und je nach Phase und Ausprägung einer Spielsucht bedürfen oft nicht nur die direkt Betroffenen, sondern auch nahe Angehörige eines Betroffenen professioneller Unterstützung.

Eine Therapie der Spielsucht muss häufig verschiedene Aspekte integrieren:. Neben einer psychotherapeutischen Hilfe kann im Einzelfall beispielsweise auch ein Schuldenmanagement notwendig sein.

In einer ersten Phase einer Therapie können beispielsweise zunächst individuelle Motivationen hinter dem Spielen betrachtet und Therapieziele festgelegt werden.

In einer zweiten Phase können im Rahmen einer stationären Behandlung Gruppengespräche mit anderen Betroffenen integriert werden.

Des Weiteren wird beispielsweise die Fähigkeit zur Selbstkontrolle trainiert. Unter anderem wird der Betroffene häufig auf mögliche Rückfälle vorbereitet und erhält Hilfestellungen, auf die er in entsprechenden Situationen zurückgreifen kann.

Da die Ursachen einer Spielsucht sehr vielseitig sein können, ist es schwer möglich, einer Spielsucht vorzubeugen.

Eine Möglichkeit liegt beispielsweise darin, erste Symptome an sich selbst aufmerksam zu beobachten und diese zu kontrollieren.

Hat eine Person den Eindruck, Symptome einer Spielsucht an sich zu entdecken, aber kann sie nicht ohne Hilfestellung bekämpfen, kann ein frühzeitiges Einholen von professionellem Rat vorbeugen.

Jeder, der mit dem Glücksspiel anfangen will, sollte sich im klaren sein: Am Ende gewinnt immer nur die "Bank". Alles andere ist pure Illusion.

Die Nachsorge ist nach der stationären Therapie der Spielsucht von besonderer Bedeutung. Sie soll dem Betroffenen dabei helfen, wieder in sein alltägliches Leben zurückzufinden.

So wird er erneut mit den typischen Glücksspielangeboten konfrontiert. Schon während des Aufenthalts in der Klinik kann der Patient die Nachsorge in einer Fachberatungsstelle beantragen.

Eine wichtige Grundvoraussetzung für das Gelingen der Nachbehandlung ist die konsequente Abstinenz von sämtlichen Glücksspielen, zu denen auch Lottospiele zählen.

So zielt die ambulante Nachsorge darauf ab, eine stabile und dauerhafte Abstinenz von Glücksspielen zu erreichen. Dadurch verbessert sich auch die Lebensqualität des Patienten.

Dabei lassen sich auch der Partner oder Angehörige nach Vereinbarung in die Therapie miteinbeziehen. Ferner werden Intensiv-Therapietage angeboten.

Vor allem die Anfangsphase gilt als wichtig, weil die Rückfallquote zu diesem Zeitpunkt am höchsten liegt. Die Kostenübernahme der ambulanten Nachsorge erfolgt in der Regel durch die Kranken- oder Rentenversicherung.

Spielsucht ist eine Erkrankung, die vor allem bei starker Ausprägung in die Hände des spezialisierten Therapeuten gehört. Diese sind im Folgenden beschrieben, werden im Idealfall aber mit dem behandelnden Therapeuten abgesprochen.

Selbsthilfegruppen, die auf Spielsucht spezialisiert sind, sind eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene. Hier gibt es Menschen, die Problematik aus eigenem Erleben kennen und mit einem einfühlsamen Erfahrungsaustausch und wertvollen Tipps unterstützen.

Wichtig ist, dass von Spielsucht Betroffene ihre Freizeitgestaltung ändern. Sport, Musik oder andere Hobbys sind einige Beispiele. Auch Freunde und Familie sind hilfreiche Begleiter, da Spielsucht oft zum Vernachlässigen der so wichtigen sozialen Biezehungen führt.

Wenn Spielsucht mit eiern Geldproblematik verknüpft sein sollte, ist es wichtig, diese Ursache anzugehen.

Stellen für die qualifizierte Schuldnerberatung sind in diesem Zusammenhang oft geeignete Adresse. Wenn die Spielsucht durch soziale Probleme verursacht ist, ist es ebenfalls wichtig, an dieser Grundproblematik zu arbeiten.

Alkohol kann die Kontrolle über das Spielen oft einschränken und ist daher ebenso zu vermeiden wie der Besuch von Spielhallen oder das Aufrufen von Spielcasinos im Internet.

Lieb, K. Thieme, Stuttgart Möller. Thieme, Stuttgart Qualitätssicherung durch: Dr.

Berliner Präventionsprojekt. Stoffe gebunden als an sowas Aber zum Artikel: Wenn jemand spielen will, wird es kaum einen Weg geben, ihn Spielsucht davon abzuhalten. Wollen Sie Ihre Schulden durch Spielsucht bekämpfen? Vier oder mehr erfüllte Kriterien weisen bereits auf eine Suchterkrankung hin, bei weniger erfüllten Kriterien spricht man je nach Schweregrad von einem riskanten oder problematischen Spielverhalten:. Wen Novomatic Spiele Kostenlos so richtig gepackt hat, der ist häufig mit Schulden durch Spielsucht im fünfstelligen Bereich belastet. Einmal die Woche Bremerhaven Offnungszeiten Innenstadt er zur Beratung. Das Phänomen des Schuldenmachens oder der illegalen Geldbeschaffung betrifft zum Beispiel auch Heroin- Free Casino Roulette Games Online Kokainabhängige. Im Suchtstadium zeigen die Spieler auch körperliche und psychische Symptome. Eine sogenannte Spielerkarriere gliedert sich idealtypisch in drei Abschnitte, die als Gewinn- Verlust- und Verzweiflungsphase bezeichnet werden. Mit zunehmender Dauer muss er immer höhere Dosen zu sich nehmen, in diesem Fall also immer mehr Spielsucht in Spielhallen und Casinos verbringen und immer höhere Summen an Geld einsetzen, damit er sich den gewünschten Kick verschaffen kann. Pathologisches Glücksspiel ist damit eine schwere und oft chronische Erkrankung. Der Teufelskreis aus Spielsucht und Schulden hat ihn fest im Griff. Dabei können bestimmte Reize, wie Poker Statistik Online Klimpern von Münzen oder Werbeschilder, eine Art Sog zum Glücksspiel hin ausüben, der gepaart mit Stress oder schwankender Motivation, spielfrei zu bleiben, zu Rückfällen führen kann. Generell gilt, wie bei anderen Krankheiten auch: Je früher die Spielsucht behandelt wird, desto besser sind die Chancen, sie zu überwinden. Toto oder riskieren ein Los in der Tombola. Hilfe und Beratung in Hamburg Bin ich süchtig? Denn auch bei Optimum Cable Tv Schedule Verhaltenssüchten, zu denen die Spielsucht gehört, verliert der Betroffene die Kontrolle und muss aus einem inneren Zwang Spielsucht immer wieder spielen. Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören. Selbstbewusstsein und die Freude am Leben hängen jetzt vom Gewinn ab. Ihre Schuldnerberatung Spielsucht München. Dieses Phasenmodell Wo Bekomme Ich Paysafe Karten Suchtentwicklung dient einer groben Orientierung, persönliche Verläufe können von diesem Modell an einigen Stellen abweichen.

Spielsucht Video

Spielsucht besiegen ohne Therapie! Meine effektivsten Tipps!

Hier wird im Jahr von Aus diesen Jahren gibt es auch amerikanische Schätzungen, die 9. Legt man die 9. Bei Hier einmal offensichtliche Fragen bzw.

Feststellungen, die Du Dir durch den Kopf gehen lassen solltest:. Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie OK!

Oder lesen Sie weitere Informationen darüber, wie wir Cookies verwenden. Mehr erfahren. Die Spielsucht weist unter den Suiziden die höchste Quote auf, was damit erklärt werden kann, dass die Spielsucht oft bei Menschen anzutreffen ist, die zu Depressionen neigen.

Je früher Spielsucht Hilfe in Anspruch genommen wird, desto besser. Die Folgekosten der Spielsucht Hilfe für Suchtkranke sind immens!

In der Gruppe ist Spielsucht Hilfe für Suchtkranke einfacher. Warum sollte sie sich, nüchtern betrachtet, verbessert haben? Feststellungen, die Du Dir durch den Kopf gehen lassen solltest: Es gibt heute mehr Spieltempel als damals.

Die Gesetzgebung hat sich positiv für die Glücksspielindustrie entwickelt. Die Glücksspielindustrie hat das Marketing für sich entdeckt und pumpt viele Millionen Euro in Werbung was ihr damals verboten war.

Das Spielangebot hat sich durch die Online-Casinos erheblich erweitert. Viele Spielsüchtige, die Raucher sind, haben sich hier ein neues Mekka gesucht.

Hinzu kommen diejenigen, die sich in Casinos vor Ort haben sperren lassen. Heute kannst Du Dich vom Wohnzimmer aus ruinieren, ohne dass es jemand merkt.

Da hier bargeldlos gespielt wird, verliert das Geld auch erst einmal seinen Wert. Allerdings haben hier die realen Casinos schon nachgezogen.

In vielen Casinos bekommst Du schon nicht mehr Dein Geld ausbezahlt, sondern einen Kassenzettel, den Du am nächsten Automaten einsetzen kannst.

Über die Hälfte aller Glücksspielsüchtigen ist alkoholabhängig. In Deutschland sind schätzungsweise zwischen Das berichtet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen.

Möglicherweise gibt es aber eine hohe Dunkelziffer: Betroffene werden meist erst dann erfasst, wenn sie Hilfe suchen. Spiel- und Wettsucht beobachtet man hauptsächlich bei Männern.

Es gibt aber auch spielsüchtige Frauen. Grundsätzlich tritt die Glücksspielsucht sowohl bei Jugendlichen als auch Erwachsenen und älteren Menschen auf.

Die Glücksspielsucht entwickelt sich meist in einem langsamen Prozess oft über mehrere Jahre. Nach etwa zwei Jahren beginnt die Phase des exzessiven Spielens.

Der Spieler verliert die Kontrolle über sein Verhalten und spielt aus einem inneren Zwang heraus. Dann dauert es in der Regel einige weitere Jahre, bis der Betroffene einsieht, dass er Hilfe braucht.

Demnach unterteilen Experten die Glücksspielsucht in entsprechende Phasen: das positive Anfangsstadium, das Gewöhnungsstadium und das Suchtstadium.

In jeder Phase treten spezifische Anzeichen auf. Zu Beginn spielt der Betroffene nur gelegentlich. Die Einsätze sorgen für Nervenkitzel und die Gewinne erfreuen und lassen die alltäglichen Probleme für einige Zeit verschwinden.

Das Spiel verläuft reguliert, und der Spieler geht weiterhin seinen Verpflichtungen, Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten nach. Man spricht in dieser Phase vom Unterhaltungs- und Gelegenheitsspieler.

In der Gewöhnungsphase verliert der Spieler allmählich die Kontrolle darüber, wie viel er spielt und wie viel Geld er einsetzt.

Die Gewinne erzeugen ein starkes Glücksgefühl und anstatt mit dem Gewinn aufzuhören, fordern die Spieler ihr Glück heraus. Da Glücksspiele darauf basieren, dass auf Dauer nicht die Spieler gewinnen, sondern die Anbieter, übertreffen die Verluste auf Dauer den Gewinn.

Haben die Spieler Geld verloren, dann können sie erst recht nicht mehr aufhören. Weitere Einsätze folgen, in der Hoffnung den Verlust wieder auszugleichen.

Häufig bemerken die Spieler nicht, dass ihnen die Kontrolle verloren geht. Die Spieler machen nicht den Zufall, sondern ihr Verhalten für den Gewinn oder den Verlust verantwortlich.

Manche glauben auch, dass gewisse Glücksbringer, bestimmte Rituale oder oder Strategien einen Einfluss auf den Spielerfolg haben.

Der Betroffene ist vom Gelegenheitsspieler zum Problemspieler geworden. Das Glücksspiel nimmt nun einen wichtigen Teil im Leben ein, und seine Emotionen sind eng an das Glücksspiel gebunden.

Selbstbewusstsein und die Freude am Leben hängen jetzt vom Gewinn ab. Ein Verlust erzeugt Niedergeschlagenheit und einen Verlust an Selbstwertgefühl.

Demzufolge sind viele schon vor dem Spiel sehr angespannt und leicht reizbar. Freunde, Hobbies und die Arbeit rücken in den Hintergrund. Das Glücksspiel wird so gut wie möglich vor anderen verheimlicht.

Dazu verstricken sich die Spieler meist in ein Netz an Lügen. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn er sich zunehmend verschuldet.

Angehörige, die das Verhalten des Spielsüchtigen ansprechen, begegnet dieser oft mit Aggressionen und Leugnung. Um Konfrontationen zu vermeiden, distanzieren sich die Betroffenen zunehmend von ihrem sozialen Umfeld.

Im letzten Stadium nennt man die Spieler auch Exzessiv- und Verzweiflungsspieler. Für die Dauer und den Einsatz des Spieles gibt es nun keine rationalen Grenzen mehr.

Die Spieler müssen immer mehr Risiko bei den Einsätzen eingehen, um noch einen Nervenkitzel zu erleben Toleranzentwicklung.

Um den Reiz zu erhöhen, spielen manche zum Beispiel an mehreren Geldautomaten gleichzeitig. Die Kontrolle ist ihnen nun vollständig abhandengekommen.

Die Spieler haben keine realistische Vorstellung mehr von normalen Geldbeträgen, die Schulden sind oft so hoch, dass sie nicht mehr zurückgezahlt werden können - sie verspielen ihr Hab und Gut.

Die Folgen sind so massiv, dass auch die Person selbst diese nicht mehr ignorieren kann. Dennoch können süchtige Spieler nicht mehr mit dem Spielen aufhören.

Denn die möglichen Gewinne scheinen der einzige Ausweg aus den Schwierigkeiten zu sein - ein gefährlicher Fehlschluss. Im Suchtstadium zeigen die Spieler auch körperliche und psychische Symptome.

Stress und Angstzustände nehmen zu. Süchtige pathologische Spieler erkennt man an ihren zittrigen Händen und starkem Schwitzen.

Manche Spieler verlieren sich regelrecht im Glücksspiel und wissen zeitweise nicht mehr, wo sie sich befinden. Eine einzelne Ursache für pathologisches Spielen gibt es nicht.

Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht eine Rolle. Vermutlich liegt die Wurzel in der Wechselwirkung der genetischen, psychosozialen und biologischen Einflüsse.

Mithilfe von Zwillings- und Adoptionsstudien haben Forscher den genetischen Anteil der Glücksspielsucht untersucht.

Ebenso wie es bei anderen Süchten der Fall ist, tritt auch die Glücksspielsucht in Familien gehäuft auf. Leidet ein Elternteil unter Glücksspielsucht, haben die Kinder ein Risiko von 20 Prozent, ebenfalls spielsüchtig zu werden.

Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen. Die Gene alleine können jedoch nicht für die Glücksspielsucht verantwortlich gemacht werden.

Sie erhöhen aber die Anfälligkeit Vulnerabilität. Für die Entstehung der Glücksspielsucht müssen entsprechende Umweltfaktoren hinzukommen. Glücksspielsüchtige haben häufig nur ein geringes Selbstwertgefühl, das aus frühen negativen Erfahrungen herrührt.

Spielsüchtige geben oft an, eine gestörte Beziehung zu ihrem Vater zu haben. Werden die Bedürfnisse im frühen Kindesalter von den Eltern nicht ausreichend beachtet, kann das weitreichende Folgen haben.

Die Spielsucht wird wie auch andere Süchte, von den Abhängigen zur Emotionsregulation missbraucht. Das Spiel lenkt von den eigentlichen Problemen in der Realität ab.

Alle Sinne konzentrieren sich voll und ganz auf das Spiel. Bei Verlusten spielen sie weiter. Denn die Aufregung vor dem neuen Spiel erzeugt wieder ein positives Gefühl.

Das Lottospiel wird beispielsweise nicht nur öffentlich beworben, sondern auch in vielen Geschäften angeboten. Dies fördert die Spielsucht. Automaten für Glücksspiele befinden sich nicht nur in Spielhallen, auch Gaststätten oder Bars bieten diese an.

Die schleichende Entwicklung der Spielsucht scheint sich im Belohnungssystem des Gehirns abzuspielen.

Das sogenannte mesolimbische System in unserem Gehirn wird auf die Reize, die das schnelle und riskante Spiel auslöst, konditioniert.

Es lernt schrittweise, ihnen immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken - auf Kosten anderer Gedanken und Empfindungen.

Das mesolimbische System steht mit positiven Emotionen im Zusammenhang. Das hängt vor allem mit dem Botenstoff Dopamin zusammen. Dopamin wird nicht nur vermehrt freigesetzt, wenn wir Essen, Trinken oder Sex haben, auch Glücksspiele führen zu einer erhöhten Ausschüttung von Dopamin.

Der Botenstoff löst angenehmen Emotionen aus, belohnt so diese Verhaltensweisen und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf sie. Denn der Körper hat sich an den Botenstoff gewöhnt und reagiert nicht mehr so stark darauf.

Der Spieler möchte jedoch wieder das Belohnungsgefühl erleben. Dafür muss er die Spielzeiten verlängern oder höhere Geldsummen einsetzen.

Untersuchungen zeigen zudem, dass eine geringere Aktivität im vorderen Bereich des Gehirns frontaler Kortex und ein Mangel an Serotonin die Impulskontrolle stören.